Pressemitteilungen von PR PLUS

PR-Fachtagung "Trends der PR"

PR-Ausbilder PR plus lud unter dem Motto "Alles fließt" zum 'Heidelberger Dialog 2009'

Podiumsdiskussion PR PLUS-Podiumsdiskussion "Trends der PR": v.l.n.r. S. Kombüchen, A. Autischer, P. Szyszka, M. Stumpf

Heidelberg, 29. Juli 2009. Zur jährlichen Fachtagung 'Heidelberger Dialog' hatte der PR-Ausbilder PR plus Studenten, Absolventen und Partner am 26. Juni eingeladen. Thema in diesem Jahr waren die "Trends der PR". Zum Einstieg erläuterte Sascha Stoltenow, PR-Berater und Absolvent des Hauses, weshalb der Begriff Kommunikationsmanagement seines Erachtens nicht den der Public Relations ersetzen bzw. die PR nicht darunter subsummiert werden sollte und löste damit eine kontroverse Diskussion aus.

Melanie Huber, die derzeit leitend das Portal evangelisch.de aufbaut, hielt den Vortrag "Neue Wege wagen im Web - In fünf Schritten zu neuen Zielgruppen und mehr Erfolg in der PR". Sie lenkte damit die Aufmerksamkeit des Publikums auf die Möglichkeiten und Chancen, die moderne Online-Anwendungen wie Twitter oder Facebook bieten. Sie betonte jedoch auch die Voraussetzungen, die unternehmensintern existieren müssten, um "PR 2.0" zu betreiben: so z. B. ein grundsätzliches Interesse an den Meinungen und Ansichten der Zielgruppen bzw. Kunden sowie der Glaube an die "Weisheit der Masse".

Die Veränderungen, die das nutzerorientierte Internet, der gesellschaftliche Wandel und die Wirtschaftskrise für die PR mit sich bringen, war-en auch Thema der Podiumsdiskussion Marketing war gestern - die PR übernimmt das Ruder in der Unternehmenskommunikation. Alfred Autischer, CEO Trimedia International, hob die Bedeutung von "360° Kommunikation" hervor, sowie die aus den Entwicklungen resultierenden Anforderungen an PR-Fachleute und -Agenturen der Zukunft. Im Gespräch mit Marcus Stumpf, Fachhochschule Salzburg, und Peter Szyszka, Universität Wien, kam das Podium und der Moderator, PR plus Geschäftsführer Stefan Kombüchen, überein: Es geht nicht mehr um die Trennung der Bereiche PR oder Marketing sondern mehr um das Erreichen des Ziels und der Zielgruppe. Die Grenzen zwischen den Professionen verwischen immer mehr. Mediation, Coaching, Rechtsfragen und Managementaufgaben fließen immer stärker in die Alltagsarbeit ein. Und, so Autischer, PR-Leute sollten sich diese Aufgaben nicht aus der Hand nehmen lassen, wiewohl dies zunehmend geschehe. Einigkeit herrschte über die Frage, dass PR heute eine Sache der Steuerung von Kommunikation und von Beziehungen und nicht mehr von Kontrolle ist.

Im Anschluss an den "Heidelberger Dialog 2009" fand am Abend das PR plus-Fest statt – gemäß dem Motto "Alles fließt" direkt an den Ufern des Neckar. Kursübergreifendes Netzwerken zwi-schen den Teilnehmern und Absolventen sowie den Referenten fand auch hier statt und viele Diskussionen des Nachmittags fanden ihre Fortsetzung.


Weitere Informationen:

Heidelberger Dialog zu den "Trends der PR", 26.06.2009

Präsentation von Melanie Huber (Slideshare)

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